GV-Umfrage: Welche Rolle spielt „vegan"?

Was braucht es für eine erfolgreiche Umsetzung? Ist „vegan & veggie“ das neue Erfolgsrezept? Eine Umfrage in Kooperation von Transgourmet & ProVeg.


Transgourmet und ProVeg freuen sich auf die gemeinsame Veranstaltung „Kitchen Plan(t)“im Juni 2021. Ziel des dreitägigen Messe-Events ist, die Akteurinnen und Akteure der Gemeinschaftsgastronomie dort abzuholen, wo sie gerade stehen – praxisbezogen und bedarfsgerecht.


Eine Umfrage sollte vorab ermitteln, vor welchen Herausforderungen die Gemeinschaftsverpflegung noch steht. Ein besonderer Augenmerk wurde auf Produkte und Beratungsangebote gelegt, die die Küchenprofis noch brauchen, um alle Tischgäste – von flexitarisch bis vegan – glücklich zu machen. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dieser Umfrage dienten als Basis für die Konzeption der Online-Messe „Kitchen Plan(t)“. An der repräsentativen Umfrage nahmen 220 Unternehmen teil. Status quo der Branche Die drei GV-Segmente Business (40 Prozent), Education (41 Prozent) und Care (47 Prozent) waren bei der Umfrage gleichmäßig vertreten. Erfreulicherweise schätzte sich die Hälfte der Befragten (51 Prozent) in Bezug auf die vegane Küche als fortgeschritten ein. Nur bei 25 Prozent der Unternehmen sind vegane Speisen gar nicht im Angebot, dafür bieten ganze 22 Prozent sie täglich an. Aus den Antworten ging deutlich hervor, dass pflanzliche Speisen umso öfter von den Tischgästen gewählt werden, je häufiger sie angeboten werden. Eine Erweiterung des kulinarischen Angebots lohnt sich also!



Die beliebtesten pflanzlichen Alternativen


Mehr als 75 Prozent der Gastronominnen und Gastronomen verwenden Fleischalternativen. Unter diesen sind Tofu (52 Prozent) und Burgerpatties (40 Prozent) die Favoriten, wobei Jackfruit und Seitan noch deutlich unterrepräsentiert sind. Von denjenigen, welche bisher keine Fleischalternativen verwenden nehmen die meisten an, ihre Gäste wären an Fleischalternativen nicht interessiert (58 Prozent).



Pflanzliche Milch, pflanzlicher Joghurt und pflanzliche Sahne sind ganz vorn bei den Milchalternativen, gefolgt von veganem Käse. Außerdem kommen Gemüse, Hülsenfrüchte und Kartoffeln sehr oft zum Einsatz. Ausbaufähig ist die Verwendung von Nüssen, Kernen und Samen.






Hemmnisse, vegane Speisen anzubieten

Was die Hürden für ein verstärkt pflanzliches Angebot betrifft, so rangieren Produktkosten wider Erwarten auf Platz drei (31 Prozent). Die meisten Befragten (56 Prozent) nannten einen Mangel an Ideen für abwechslungsreiche vegane Rezepte als die wichtigste Ursache dafür, warum sie ihre rein pflanzlichen Menüs noch nicht weiter ausgebaut haben. Viele Befragte nehmen an (39 Prozent), dass ihre Tischgäste kein Interesse an veganen Speisen haben, was im Gegensatz zu den aktuellsten Marktstudien und den Entwicklungen im LEH-Bereich steht.



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