Endlich Pilzzeit!

Gehören Ihre Gäste auch zu den Pilzliebhabern? Speisepilze stellen in Deutschland nicht nur eine kulinarische Delikatesse dar, sie sind auch ausgesprochen gesund. Nicht nur, weil sie sehr kalorienarm sind, sondern auch einiges an Nährstoffen zu bieten haben. Das besondere Vital- und Mineralstoffprofil besteht unter anderem aus einer großen Menge an Kalium, Magnesium sowie Vitamin B6, C und D, die Körper und Immunsystem unterstützen.


Schon allein aus diesen Gründen gehören Speisepilze unbedingt auf unseren Teller. Gut, dass sie auch in der Verwendung wahre Allrounder sind. Wir stellen Ihnen die beliebtesten Exemplare vor:

Champignon: Rund 30 Arten des Champignons sind bisher bekannt, auf dem Teller landen meist aber der weiße, mild schmeckende und der braune, aromatischere Champignon. Mit seinem festen Fleisch und dem nussigen Aroma wird er gerne für Saucen verwendet, findet aber auch oft seinen Platz in der Salatschüssel.

Austernpilz: Der zweitbeliebteste Kulturspeisepilz entfaltet im Mund ein volles, kräftiges Aroma und erinnert ein wenig an den Geschmack von Kalbfleisch. Außerdem enthalten sie eine Vielzahl an Vitaminen, die unsere Nervenzellen und Muskeln unterstützen.

Pfifferling: Der Pfifferling wird auch Edelpilz genannt, da er zu den teureren

Exemplaren gehört. Doch der Preis lohnt sich, denn mit seinem pfeffrigen Geschmack und einem nach Aprikose erinnernden Duft ist er eine Bereicherung für jedes Gericht.


Shiitake: Das intensive leicht knoblauchartige Aroma entfaltet sich besonders bei getrockneten Shiitake-Pilzen. Doch sie punkten nicht nur geschmacklich, sondern stärken mit ihren vielfältigen Nährstoffen unser Immunsystem und können sogar anti-allergen wirken.

Pilze statt Fleisch? Das geht!

Es muss nicht immer Fleisch sein. Saftige Frikadellen lassen sich beispielsweise ganz einfach auch aus Pilzen zubereiten und sind nicht nur für Vegetarier ein Genuss.

Stellen Sie einfach eine Masse aus gemischten, gehackten Pilzen her (Pfifferlinge, Champignons, Kräutersaitlinge). Die Masse mit Flohsamenschalen und Ei vermengen und mit Schalotten, Knoblauch und Gewürzen verfeinern. Aus der gebundenen Masse Frikadellen formen und (wie „echte“ Frikadellen) anbraten. Dazu passen – ganz klassisch – leckere Bratkartoffeln und Salat.